Carnevale

"Carnevale - Die italienische Reise des Dr. Faust"
Text und Regie Miguel Angel Cienfuego

«Carnevale» - ein Spektakel mit Tanz, Musik, Akrobatik, Zauberei und den Masken der Commedia dell'Arte. Begleiten wir Faust bei seinen Abenteuern an der Grenze zwischen Realität und Fiktion. Im «Carnevale» erleben wir, wie er sich in dieser magischen und mysteriösen Welt in die seiltanzende Margherita (Gretchen) verliebt. Eine Hommage an Goethes Werk und seine Liebe zu Italien, dargebracht in den Sprachen dieser beiden europäischen Kulturen.
Dank dem grossen Erfolg behalten wir den «Carnevale» auch 2000/01 im Spielplan.


115 Min. mit Pause
Tourneedaten 2001: 14. Januar - 13. Februar, 19. September - 27. Oktober

 

"Carnevale" ist ein Auftragswerk der Stiftung Weimarer Klassik, in Koproduktion mit Theatern in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und in Tschechien als Beitrag zum 250. Geburtstag von Johann Wolfgang von Goethe.

Ein Spektakel mit Tanz, Musik, Akrobatik, Zauberei und den Masken der Commedia dell'Arte. Begleiten wir Faust bei seinen Abenteuern an der Grenze zwischen Realität und Fiktion im "Carnevale", erleben wir, wie er sich in die seiltanzende Margherita (Gretchen) verliebt und sich in dieser magischen und mysteriösenWelt zurechtfindet. Eine Hommage an Goethes Werk und seine Liebe zu Italien, dargebracht in den Sprachen dieser beiden grossen europäischen Kulturen.

Text und Regie:

Miguel Angel Cienfuegos

Personen und ihre Darsteller

Faust
Wagner
Der Grosse Magier
Pulcinella
Cane nero (der Pudel)
Margherita
Jackie
Jennifer, Marta
Capitano
Arlecchino
Soldat der Schweizergarde




Raimund Wurzwallner
David Matthäus Zurbuchen
Miguel Angel Cienfuegos
Giovanni Siniscalco
Luisa Ferroni
Elizabeth Clark
Kathleen McKee
Esther Buser
Oliver Rickenbacher
Andrea Noseda
Kuska Cáceres

Tourneen:

siehe Tourneeplan Schweiz, Tschechien, Deutschland, Luxemburg, Italien


 

mit Unterstützung von: Kanton Tessin, Pro Helvetia, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Stadt Locarno, Verein Teatro Paravento.

"Carnevale"

Die italienische Reise des Dr. Faust

"Carnevale" ist ein Auftragswerk der Stiftung Weimarer Klassik, in Koproduktion mit Theatern in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und in Tschechien als Beitrag zum 250. Geburtstag von Johann Wolfgang von Goethe.

Ein Spektakel mit Tanz, Musik, Akrobatik, Zauberei und den Masken der Commedia dell'Arte. Begleiten wir Faust bei seinen Abenteuern an der Grenze zwischen Realität und Fiktion im „Carnevale", erleben wir, wie er sich in die seiltanzende Margherita (Gretchen) verliebt und sich in dieser magischen und mysteriösenWelt zurechtfindet.

Eine Hommage an Goethes Werk und seine Liebe zu Italien, dargebracht in den Sprachen dieser beiden grossen europäischen Kulturen.

Anmerkungen des Autors und Regisseurs Miguel Angel Cienfuegos zu "Carnevale - Die italienische Reise des Dr. Faust"

Natürlich war es Johann Wolfgang Goethe und nicht Faust, der sich gegen Ende des Jahres 1700 in Italien aufhielt und die Chance hatte, an einigen Tagen des römischen Carnevale teilzunehmen.

Doch zum Glück ist das Theater wunderbar! Es gestattet uns, aus der historischen Realität auszubrechen und uns vorzustellen, daß sich in Goethes Koffern voller Kleidung, Bücher und Zeichnungen ein blinder Passagier versteckt: der Dr. Faust. Und dann beschließt der berühmte Doktor, vom Wagen seines Autors Goethe abzuspringen und ohne dessen Wissen ein eigenes unabhängiges Leben zu führen, ausgerechnet in Rom während des Carnevale.

Aber warum zum Carnevale? Faust könnte kaum ein geeigneteres Terrain finden, um sich von seinen Ängsten zu befreien und seine Sympathie für die Magie - die schwarze natürlich! - ohne Schuldgefühle auszuleben.

Schon seit der Antike sind die Carnevali von religiösen und magischen Elementen geprägt. Faust selbst ist geboren aus einer mittelalterlichen Legende, und das Mittelalter beeinflußte die Carnevali sehr stark, nicht nur den römischen. In Italien beispielsweise findet man noch heute bei karnevalesken Spielen in Kampanien die Maske des Schwarzen Hundes (Pudels), der die Ankunft der Dämonen ankündigt, genauso wie der Vagabund Barbone die Ankunft Mephistos in Goethes Faust voraussieht.

Eine außergewöhnliche Übereinstimmung? Nein, handelt es sich doch um eine Welt, die sich in einigen Aspekten - Riten, Glauben etc. - ähnelt. So gäbe es noch viele weitere Übereinstimmungen, die wir jedoch nicht alle aufzählen wollen. Es reicht hier festzustellen, daß Faust sich bei diesen Aspekten des Carnevale durchaus zu Hause fühlen kann.

Wenn wir nun hinzufügen, daß Masken, Lieder, Musik und zirzensische Spiele zu den typischen Elementen des Carnevale zählen und daß diese auch zur breitgefächterten technischen Palette des Teatro Paravento gehören, versteht man sofort, warum wir entschieden haben, Faust durch den Carnevale spazieren zu führen.

Doch dieser Carnevale ist nicht nur das, was Goethe beschrieben hat. Es ist unser Carnevale. Er spielt in unseren Tagen und enthält die Veränderungen, die diese Feste in unserer modernen Zeit durchgemacht haben, wie z.B. durch den Einfluß der Ethno-Musik. Eine traditionelle Tarantella lebt zusammen mit einem Tango von Piazzola, ein Militärmarsch mit einem Rock 'n Roll. Die antiken Traditionen sind etwas verblasst und haben den heutigen Problemen Platz gemacht. Neben der Maske der Pulcinella sehen wir nun oft - ein wenig überzeichnet vielleicht - die Maske eines prominenten Politikers. So kann heute Faust nicht mehr die Figur sein, die sie einmal war.

Gibt es denn heute noch einen Doktor, der wie Faust Philosophie, Medizin, Theologie usw. studiert hat, um dann festzustellen, daß er nichts weiß und verzweifelt, weil er das Mysterium der Existenz nicht versteht?

Natürlich gibt es ihn. Wir können ihn überall finden. Es scheint, als ob die ganze Welt heute nach neuen und immer erstaunlicheren wissenschaftlichen Entdeckungen giere und weitere verblüffende fortschrittliche Techniken vorantreibe, ohne die wir - sagt man uns - im Dunkeln stünden. Faust ist aktuell, sehr aktuell.

Sicher, vieles hat sich verändert in der Wahrnehmung von Gut und Böse. Der große Magier, der in unserem Stück die Figur des Mephisto darstellt, deklariert sogar, er sei nicht der Dämon: „... Der Dämon? Den Dämon gibt es nicht mehr, Herr. Er ist arbeitslos. Das Gute und das Böse gehen eng umschlungen durch die Welt und es gelingt nicht, sie voneinander zu unterscheiden..."

Und hier nun der gleiche Faust, der sich als Dämon ausgibt, um den Carnevale zu beherrschen und sich immerfort neue Überraschungen und wunderliche Emotionen zu verschaffen. So wie der Mensch von heute, Zuschauer einer universalen Show, der glaubt - oder dem man einredet - daß alles immer spektakulärer werden muß. So wie der Mensch von gestern, wie Faust beschrieben von Mephisto in Goethes Werk:

"Ihn sättigt keine Lust, ihm genügt kein Glück,

So buhlt er fort nach wechselnden Gestalten;

Den letzten, schlechten, leeren Augenblick,

der Arme wünscht ihn festzuhalten." 1

Ja, es stimmt, wir nähern uns dem Ende ... natürlich jenem des Faust in unserem Carnevale. Ein mittelmäßiges, leeres Ende. Gar nicht daran zu denken, daß gerade der Carnevale Faust auch einige glückliche Momente hätte schenken können. Der Ärmste, konnte er doch die Worte seines Dichtervaters Goethe nie lesen "Vielmehr wünschen wir, daß jeder mit uns, da das Leben im ganzen wie das Römische Karneval unüber-sehlich, ungenießbar, ja bedenklich bleibt, durch diese unbekümmerte Maskengesellschaft an die Wichtigkeit jedes augenblicklichen, oft gering erscheinden Lebensgenusses erinnert werden möge." 2

Das Glück der kleinen Dinge, der Kleinigkeiten? Warum nicht? Aber sicher, um es zu akzeptieren braucht es Größe.

Ach, ich vergaß, ab und an bin auch ich einverstanden damit, daß es in einem Theaterstück ein bißchen Hoffnung geben sollte... ein kleines bißchen. Aber keine Angst: in unserem Carnevale wird man lachen können oder zumindest schmunzeln. Und dann ist da ja noch Margherita. Eine Seiltänzerin, die im karnevalesken Ritus von Tod und Auferstehung, die Auferstehung, den Frühling, die Liebe darstellt.

... vor allem natürlich die Liebe.

Miguel Angel Cienfuegos

Locarno, Oktober 1998

 

Anmerkungen:

1(zitiert nach Goethe: Faust. Der Tragödie zweiter Teil, aus: Goethe. Gesammelte Werke, Bd. II, hg. von E. Laaths, Zürich, S. 347)

2(zitiert nach Goethe: Italienische Reise, Hg. Herbert von Einem, Hamburg, 1951, S. 515)

 

Die Stiftung Weimarer Klassik eröffnet 1999, in jenem Jahr, wenn Weimar Kulturstadt Europas ist, nach umfassender Rekonstruktion wieder das Römische Haus im Park an der Ilm, das 1797 im Auftrag Carl Augusts und unter Mitwirkung Goethes fertiggestellt worden war. Die Wiedereröffnung (28. bis 30.5.99) wird sich nach unserem Willen zu einem italienischen Fest gestalten. Im Mittelpunkt dieses über mehrere Tage (und Nächte) geplanten Festes steht die Uraufführung des "Carnevale", der "Italienischen Reise des Dr. Faust". Mit der Erarbeitung des Stückes sowie dessen Inszenierung wurde von der Stiftung Weimarer Klassik das Teatro Paravento beauftragt. Die Compagnia Teatro Paravento aus dem Tessin (Locarno) gilt seit einigen Jahren als Geheimtip für modernes, frisches und lebendiges Theater, das gleichwohl Traditionen verpflichtet ist, insbesondere der der commedia dell'arte. Mit dem Auftrag an die Compagnia verband sich der Wunsch, ein Stück Italien nach Deutschland zu holen, Goethes Zeit und Goethes Erfahrungen jener Zeit mit unserer Gegenwart zu konfrontieren und sie zugleich mit jener mediterranen Welt zu verknüpfen, die für die deutsche Kunst- und Kulturentwicklung so wichtig wurde, daß sich sogar die Spaziergänger im Weimarer Ilmpark (wieder) am Anblick eines Römischen Hauses erfreuen können.

 

Dr. Jürgen Seifert

Präsident der Stiftung Weimarer Klassik

 

Zusammenfassung der Geschichte

Carnevale - die Welt steht auf dem Kopf

Alles ist möglich, alles ist vorstellbar, alles ist erlaubt. Der Bettler wird zum König, der Papst zum Narren, der Dieb zum Richter, der Ungebildete zum Weisen. In dieses Gewirr verschlägt es Faust in Rom anstelle von Goethe. Er sucht Ruhe und neue Erkenntnis und findet nur Spiel und Possen vor. Nie weiß er zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden. Das alte Spiel von Leben, Tod und Auferstehung hält ihn gefangen. Er verliebt sich in Margherita, den seiltanzenden Frühling, und bekommt sie trotz aller Ungeduld, aller Anstrengung und Magie am Ende doch nicht. Selbst Mephisto, der Große Magier, ist nicht das, was er zu sein scheint.

Lassen Sie sich ein auf den Widerstreit der Gefühle, der sich in jedem von uns abspielt: zwischen Lust und Vernunft, zwischen Frühling und Winter, zwischen Leben und Tod.

Begleiten Sie uns nach Rom - es ist Carnevale!

1. Bild - 1. Tag des Carnevale: Einführung

Faust ist inkognito (Hans Heinrich Möller, Kunstmaler aus Leipzig) aus Deutschland nach Rom geflohen und mitten im Carnevale gelandet. Er ist unglücklich und will sich erschießen. Pulcinella und Cane nero (Pudel) retten ihn und versuchen, ihm das Leben im Carnevale schmackhaft zu machen. Einladung zur Show des Grande Mago. Wagner, Fausts Schüler, tritt auf, er sucht seinen Lehrer.

2. Bild - 2. Tag des Carnevale

Show des Magiers. Faust bezichtigt ihn, der Teufel zu sein, er entgegnet: "Gut und Böse gehen Arm in Arm durch die Welt." Der Grande Mago schlägt Faust einen Pakt vor. Er entreißt ihn seinen Sorgen und führt ihn durch den Carnevale - als Gegenleistung muß Faust sich nur verpflichten, den Frühling nicht zu rauben. Da taucht Wagner wieder auf. Man schmeißt ihn raus. Unter den Klängen eines Charleston wird der Pakt geschlossen.

3. Bild - 3. Tag des Carnevale: Kreis des Lebens

Faust soll verjüngt werden. Er sträubt sich, doch als er sich im Spiegel betrachtet, sieht er Margherita und verliebt sich sofort unsterblich in sie. Sie verschwindet wieder.

4. Bild - 4. Tag des Carnevale

Die vier Jahreszeiten werden angekündigt. Zuerst kommt der Herbst. Faust findet die etwas zweideutige Darstellung unmöglich. Wagner spielt den Winter. Immer noch auf der Suche nach Faust, erkennt er ihn aber der Verjüngung wegen nicht. Dann erscheint der Frühling, Margherita auf dem Seil. Faust ist hin und weg. Er will sie haben, sofort. Der Grande Mago verspricht ein Treffen mit ihr für den nächsten Tag. Faust befiehlt ihm, ein Geschenk für sie zu besorgen.

5. Bild - 5. Tag des Carnevale

Wagner erscheint als Tourist. Er fotografiert Marta beim Waschen und Margherita, die sich offenbar in Faust verliebt hat. Marta warnt sie vor der Liebe während des Carnevale. Vor ihrer Haustüre hat Margherita eine Schatulle mit Schmuckstücken gefunden. Wagner fordert sie auf, diese der Polizei zu übergeben. Trotz Martas Protest bringt Margherita die Schatulle in die Kirche zu Pater Ilario. Dort stört ein Haufen Mönche die Beichte, und ein Schweizer Gardist sucht Ordnung zu schaffen. Als Mönche verkleidet versuchen Faust und der Magier, den Schmuck noch zu retten, zu spät. Wagner, nun als Kardinal Ottoboni, führt die Mönche weg. Faust bittet Margherita um einen Kuß, doch der Magier unterbricht die beiden. Faust soll zuerst seine Mönchskutte ablegen. Dieser verhöhnt den Magier, doch der mahnt zur Vorsicht, schließlich wollen sie den Carnevale nicht aufs Spiel setzen. Margherita verschwindet. Alle andern tauchen wieder auf, der Magier schenkt ein, trinkend und singend ziehen sie ab. Zurück bleiben nur Wagner und der Schweizer Gardist, der einen Teil der Uniform auszieht. Völlig fasziniert entdeckt Wagner, daß in der Uniform eine schöne Frau steckt, die ihn mit ihrem Gesang betört.

- PAUSE -

Inzwischen sind alle betrunken eingeschlafen, nur Arlecchino ist noch auf den Beinen. Faust erscheint, als Teufel verkleidet. Er kündigt ein Erdbeben an und befiehlt Arlecchino, sofort ganz Rom zu warnen. Der Gong weckt alle, voller Angst warten sie, doch nicht das Erdbeben kommt, sondern der Magier. Faust hetzt die Menge gegen ihn auf, er habe diese Posse erfunden. Auf dem Scheiterhaufen werde es sich nun zeigen, ob der Magier Teufel oder Schwindler sei. Dessen einzige Rettung: ihm zu sagen, wo er Margherita finden könne. Wagner kommt mit Margherita und will dafür Annelisi, den Schweizer Gardist. Faust traut seinen Augen nicht, die Kirche hilft dem Teufel!

Kreis des Todes

Eine Trommel ertönt, es ist Valentino, Margheritas Bruder, zurück aus dem Krieg. Als er sie unter diesen Leuten sieht, glaubt er, ihre - und seine - Ehre sei dahin. Wütend wirft er sich auf den Fremden. Wagner will ihn mit der Pistole stoppen. Andere greifen ein, im Getümmel fällt ein Schuß. Valentino ist tot. Alle verschwinden, nur Faust, mit der Pistole in der Hand, Arlecchino und der Capitano bleiben mit dem Toten allein. Die beiden entwaffnen Faust und bringen ihn ins Gefängnis.

6. Bild - 6. Tag des Carnevale

Pulcinella singt von Mauern und Reue, von Einsamkeit hinter Gittern und Gedanken, die fliegen, getragen vom Wind.

Alle erscheinen zur Gerichtsverhandlung, der Capitano macht sich wichtig, und Arlecchino soll die Schreibmaschine holen für das Protokoll. Doch die muß zuerst geflickt werden. Das lange Warten macht Faust ungeduldig, er habe schließlich nichts verbrochen. Dem Magier sei die Kontrolle über das Possenspiel entglitten, Faust will seinen Pakt mit ihm lösen. Der Magier belehrt ihn: mit einem Mädchen wie Margherita spielt man nicht. Als die Schreibmaschine endlich gebracht wird, ist Mittag, die Verhandlung wird auf morgen verschoben. Faust bleibt hinter Gittern, Arlecchino hat Mitleid mit ihm und will ihn mit einem Gedicht aufheitern.

Verzweifelt irrt Faust durch Rom und sucht Margherita, bis er plötzlich einem Trauerzug mit ihrem Leichnam begegnet. Aus Kummer über den Tod Valentinos hat sie sich mit einer Halskette erhängt.

7. Bild

Dem Cane nero sind weisse und Pulcinella schwarze Flügel gewachsen; als sie darüber streiten, wer nun gut und wer böse sei, greift der Schweizer Gardist ein. Soll Faust bleiben oder gehen? Für ihn ist die Komödie vorbei, er will seine alten Kleider wieder. Auch sein Versprechen, den Frühling nicht zu rauben, scheint er vergessen zu haben. War Margherita Wirklichkeit oder Fiktion? An den Putzkarren gebunden muß er Roms Straßen fegen. Wieder taucht Wagner auf, erkennt ihn und bindet ihn los. Faust will nach Hause.

Siebter und letzter Tag des Carnevale -

Kreis der Auferstehung

Margherita tanzt auf dem Seil. Der Frühling kehrt zurück.

 

 

 

 


 

 

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